Ratgeber

Rosen richtig schneiden und düngen

Rosen richtig zu schneiden und zu düngen, kann eine Herausforderung sein. Wir geben Ihnen Tipps, damit die Rose schön blüht.

Rosen richtig schneiden

Wenn Sie Ihre Rosen richtig schneiden möchten, bentötigen Sie zu allererst ein scharfes Schnittgerät wie  zum Beispiel eine ordentliche Gartenschere. Rosen richtig zu schneiden, das bedeutet auf jeden Fall immer die abgestorbenen Triebe ab zu schneiden. Zudem sollten sie die schwächeren und dünneren Triebe entfernen. Diese Wildtrieberauben der Pflanze Kraft. Ohne diese kann sie sich auf ihre Haupttriebe konzentrieren kann. Ebenfalls sollten sie nach Innen wachsende oder sich überkreuzende Triebe entfernen.

Bei Schneiden sollten Sie darauf achten, nicht zu schräg die Blütentriebe zu schneiden. Führen sie den Schnitt etwa 5 Millimeter über der kommenden Knospe aus. Von dort wächst dann ein neuer Trieb. Ein kleiner Tipp, schneiden sie die Rose schräg am Stiel an, das hilft ihr den Dünger schneller aufzunehmen so das sie zur Blühte noch farbintensivere Blätter ausbilden kann.

Im Herbst sollten sie alle Rosen mäßig, bis zu 20 Zentimeter stutzen, damit sie im Winter nicht zuviel Energie verbrauchen. Im zeitigen Frühjahr, spätestens im April sollten Sie die Rose bodennah zurückschneiden. Dieser Vitalschnitt hält die Pflanze jung und lässt sie neu austreiben. Haben Sie keine Hemmungen, das Gehölz holt schnell auf und die Rose erblüht im alten Glanz. .

Rosen richtig düngen

Schon bei der Pflanzvorbereitung der Rosen trägt eine angemessene Düngung zur Bodenverbesserung bei. Dazu kann man Kompost oder verrotteten Stallmist in die Erde einbringen. Die weitere Bodenverbesserung übernimmt ein Volldünger, von dem man etwa 50 Gramm pro Quadratmeter gibt.

Zusätzlich kommt organischer Dünger, wie beispielsweise Blutmehl zum Einsatz. Der Boden sollte bis zu einer Tiefe von 40 Zentimeter bearbeitet werden. Die Pflanzung erfolgt idealerweise im Herbst. Im Herbst bringt man zwischen den Rosen eine etwa handhohe Schicht Kompost oder Stallmist aus, die Sie im Frühjahr rund um die Rosen flach in den Boden einarbeiten.

Zusätzlich sind die Rosen dann für eine Nitrophoska-Gabe von etwa 80 bis 100 Gramm je Quadratmeter dankbar. Diese Düngung kann man Anfang bis Mitte Juni noch einmal wiederholen. Später sollte man die Düngung nicht geben, da ansonsten die neuen Triebe bis zum Herbst nicht mehr ausreifen.

Wichtig: Mulchen Sie nicht! Mulch zersetzt sich und entzieht bei diesem Prozess dem Boden genau die Nährstoffe, die Ihre Pflanze benötigt.

Setzen Sie alternativ eine dünne Schicht Rasenmulch. Im Winter kann ein kleiner Laubhaufen oder Stroh Frost fernhalten. Aber auch Frost vertragen die meisten Rosen.

Während der Trockenzeit sollte man die Rosen regelmäßig wässern und eventuell vorbeugend gegen Schädlinge spritzen. Gerade Blattläuse verbreiten sich so rasend schnell, dass man ihnen schnell nicht mehr Herr wird. Allerdings kommen die meisten Züxchtungen auch über eine kleine Trockenperiode hinweg.

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