Garten-Pool

Wichtiges Zubehör für den Garten-Pool

Die Nutzung und Wartung eines Pools ist ohne das passende Zubehör nicht machbar. Aber nicht jedes Gerät ist unbedingt erforderlich.

Was Sie wirklich als Grundausstattung und für die Wartung benötigen, zeigen und erklären wir in diesem Artikel.

Die Grundausstattung für Poolbesitzer ist wichtig. Denn das Schwimmbecken braucht viel Pflege. Mit der richtigen Ausstattung können Sie die erforderlichen Wartungs- und Reinigungsarbeiten schnell und professionell erledigen.

Filteranlage – das wichtigste Pool-Zubehör?

Die Reinigung des Wassers ist eine der wichtigsten Arbeiten. Damit das Wasser immer die optimale Qualität hat und schön klar ist, ist eine gute Filteranlage erforderlich. Damit verhindern Sie, dass das Wasser kippt und brackig wird oder sich Algen festsetzen. Viele Pool-Sets beinhalten eine Filterpumpe. Achten Sie jedoch darauf, dass die Pumpe für die Wassermenge ausreichend ist.

Welche Arten Filteranlagen gibt es?

Wie oft muss das Wasser im Pool umgewälzt werden? Daraus, und aus dem Fassungsvermögen deines Pools, ergibt sich dann die Pumpenleistung, die eine Filteranlage mindestens erbringen sollte. Normalerweise sollte das Wasser zwei bis dreimal am Tag umgewälzt werden. Bedenken Sie bei der Berechnung, dass die Pumpe jedoch nur tagsüber durchläuft. Die Filteranlage sollte also das Wasser also in ca. acht bis zehn Stunden zwei- bis dreimal umwälzen.

Doch welche Art Filter sollten Sie nutzen? Es gibt verschiedene Möglichkeiten:

  • Kartuschenfilter,
  • Sandfilter,
  • Glasfilter,
  • Filterbälle.

Vorteile und Nachteile von Kartuschenfilter

  • Günstig in der Anschaffung,
  • gute Reinigungsleistung bei geringer Wassermenge,
  • hohe Betriebskosten,
  • mehrmaliger Wechsel pro Saison erforderlich,
  • nur für kleine Pools mit geringer Wassermenge geeignet.

Vorteile und Nachteile von Sandfilter/Filtersand

  • Günstig im Betrieb,
  • für sehr große Wassermengen geeignet,
  • Wechsel nur alle 1-3 Jahre erforderlich,
  • hohe Anschaffungskosten,
  • wechseln sehr aufwändig,
  • Rückspülen ca. einmal pro Woche notwendig.

Vorteile und Nachteile von Filterglas

  • Günstig im Betrieb,
  • Wechsel nur alle 2-6 Jahre,
  • umweltfreundlich,
  • dämmt Bakterienwachstum ein,
  • Wechsel ist aufwendig,
  • Rückspülen ca. einmal die Woche notwendig.

Vorteile und Nachteile von Filterbällen

  • Günstig in Betrieb und Anschaffung,
  • pro Saison einmal waschen, wiederverwendbar,
  • für alle Poolgrößen/Wassermengen geeignet,
  • einfacher Wechsel,
  • Rückspülen einmal die Woche erforderlich.
Sandfilteranlage für Garten-Pool
Typische Sandfilteranlage für den Garten-Pool

Sandfilteranlagen als Top-Zubehör

Sandfilteranlagen sind das vielleicht beste Mittel zur Poolreinigung. Auf den ersten Blick passen Sand und Wasser in Verbindung mit Sauberkeit nicht wirklich zusammen. Sand hat jedoch eine hervorragende Filtereigenschaft.

Bei einem Sandfilter gibt es einen Behälter und eine Pumpe. In den Behälter wird spezieller, sehr feiner Sand gefüllt. Die Pumpe zieht nun das Wasser aus dem Pool und lässt dieses in den Behälter fließen. Nachdem das Wasser einmal durch die komplette Schicht aus Sand geflossen ist, geht es sauber und gereinigt zurück in das Becken. Dreck, Partikel und Ablagerungen verbleiben im Sand. Daher ist auch eine regelmäßige Reinigung der Sandfilteranlage wichtig. Nur dann kann der Filter seine Arbeit tadellos verrichten. An jeder üblichen Sandfilteranlage befindet sich ein Manometer. Dieses Gerät zeigt den Druck an. Sobald dieser vom Normalzustand abweicht, ist es höchste Zeit für eine Reinigung.

Sand reinigen

Mit dem Rückspülen wird das Wasser in entgegengesetzter Richtung durch den Filter gespült. Das bedeutet, das Wasser kommt nun von unten durch den Sand und nicht mehr von oben. Dieser Vorgang wühlt den Sand und damit auch die Partikel und Rückstände auf.

Im Durchschnitt reicht es aus, wenn die Pumpe ca. fünf Minuten in diesem Zustand betrieben wird. Anschließen kann man die Funktion des Spülens oder Nachspülens wählen. Hier wird das Innere der Filteranlage durchgespült, ohne dass neues Wasser in den Filter gelangt oder altes in das Becken abgelassen wird. Auch das kann nach fünf Minuten beendet werden.

Durch eine separate Öffnung an der Sandfilteranlage werden nun der Dreck und das schmutzige Wasser aus dem Gerät gelassen. Anschließen kann die Filteranlage wieder den normalen Betrieb aufnehmen. Es müssen also keine Schläuche entfernt werden. Die Reinigung ist kinderleicht und in wenigen Minuten erledigt.

Leistung berechnen

Die Leistung der Anlage richtet sich immer nach der Größe des Pools. Vor dem Kauf sollte also das Fassungsvermögen bekannt sein. Eine Faustregel besagt, dass das gesamte Wasser ca. zwei- bis dreimal pro Tag durch den Filter laufen sollte. Nur auf diese Weise bleibt der Pool dauerhaft sauber.

Kleine Filter schaffen um die 4.000 Liter in der Stunde. Ein durchschnittlicher Pool mit einem Durchmesser von 366 cm und einer Höhe von 100 cm hat ein Fassungsvermögen von ca. 9.150 Liter. Das bedeute eine kleine Pumpe ist nicht in der Lage, diese Menge dreimal pro Tag zu filtern. Hier müsste ein Filter her, der deutlich mehr Leistung hat.

Wichtig: Je länger die Anlage läuft, desto mehr Strom verbraucht sie auch. Im Durchschnitt verbrauchen die Filteranlagen pro Stunde ca. eine halbe Kilowattstunde.

  • Sandfilteranlage für 10 m3: Bei einem Swimmingpool mit 10 m3 Wasserinhalt sollte auch die Pumpe die entsprechende Leistung vorweisen können. Läuft die Wasserpumpe für 3-4 Stunden am Tag und schafft es zwei- bis dreimal in dieser Zeit das Wasser zu filtern, reicht die Pumpenanlage für den Swimmingpool aus.
  • Sandfilteranlage für 20 m3: Bei einem Swimmingpool mit 20 m3 Wasserinhalt muss die Pumpe schon etwas leistungsfähiger sein. Auch hier gilt: Läuft die Wasserpumpe für drei bis vier Stunden am Tag und schafft es zwei- bis dreimal in dieser Zeit das Wasser zu filtern, ist die Filteranlage richtig für einen Pool mit 20 m3 Wasserinhalt.
  • Sandfilteranlage 30 m3: Damit auch in einem großen Becken das Wasser immer klar und sauber ist, muss bei einem Swimmingpool mit 30.000 Liter eine leistungsstarke Sandfilteranlage zum Einsatz kommen. Mit einer Förderleistung von 12.000 bis 18.000 Liter/h liegen Sie gut. Dann muss die Pumpe auch nicht zu viele Stunden laufen, das spart Strom.
  • Sandfilteranlage für 40 m3: Je größer die Swimmingpools werden, desto größer bzw. leistungsstärker muss auch die Filteranlage sein. Optional kann natürlich bei einem großen Schwimmbecken die Pumpe längere Zeit eingeschaltet sein. Es bleibt aber dabei: Pro Tag muss die Pumpe zwei bis drei Wasserumwälzungen schaffen.
  • Sandfilteranlage für 50 m3: Für einen Pool mit 50.000 Liter oder mehr Inhalt, sollte die Filteranlage längere Zeit im Betrieb sein. Mit der Filterleistung von 17.000 l/h reicht es schon aus, wenn die Pumpe ca. 6 Stunden am Tag im Betrieb ist. Damit steigen zwar die Stromkosten, man kann allerdings eine Anschaffung einer weitaus teureren Pumpe entgehen.

Sandfilteranlage im Winter

Es ist nicht notwendig, den gesamten Pool im Winter abzubauen. Die meisten können im Winter draußen stehen bleiben. Allerdings sollten einige Vorkehrungen getroffen werden, damit dem Badevergnügen im nächsten Jahr nichts im Wege steht.

Es ist ratsam, dass Wasser aus dem Pool zu lassen. Bis zu einem Viertel der Wassermenge kann ggf. im Pool bleiben. So wird die Folie nicht beschädigt und der Pool kann bei einem Sturm nicht davonfliegen. Abgedeckt werden sollte der Pool auch im Winter. Kleine Tiere könnten hier sonst ertrinken. Außerdem bietet die Plane einen zusätzlichen Schutz.

Die Sandfilteranlage darf jedoch nicht bei frostigen Temperaturen draußen stehen bleiben. Außerdem sollten Sie die Schläuche von der Anlage und dem Pool abmontieren. Auch ist es ratsam, die Anlage vor dem Überwintern zu reinigen. Nachdem alle Teile gut getrocknet sind (Schimmelgefahr), können sie in einem Karton oder einer Tüte gelagert werden.

Der Sand in der Anlage sollte vollständig geleert werden. In der Regel kann man den Sand bis zu vier Jahre nutzen. Es reicht also durchaus, wenn der Sand einmal ordentlich durchgespült wird. Auch dieser sollte zum Lagern möglichst trocken sein. Alle Teile der Anlage und der Sandfilter selber sollten an einem frostsicheren und trockenen Ort gelagert werden.

Manuelle Poolsauger als praktisches Zubehör

Manueller Poolsauger
Manueller Poolsauger

Der Garten-Pool ist nur angenehmen, wenn er sauber ist. Algen, Insekten, Blätter und Gräser sowie Schmutz können das Vergnügen – und das Becken – regelrecht ruinieren. Abhilfe schaffen Poolsauger. Es gibt verschiedene Ausführungen. Sehr praktikabel sind manuelle Poolsauger. Im Gegensatz zu elektrischen Modellen kosten diese wesentlich weniger Geld.

Ein solches Gerät hilft Ihnen dabei, den Boden des Pools von Schmutz zu befreien. Die Saugleistung funktioniert sogar unter Wasser und kann den Boden reinigen. Das Gerät saugt den Schmutz an, filtert das Wasser aber wieder heraus. Außerdem bieten die meisten Modelle Bürsten auf der Unterseite. So schrubben Sie auch Algen und anderen Belag von Boden und Wand.

Ein Poolsauger ähnelt einem Staubsauger. Er wird an die Filterpumpenanlage angeschlossen und der dabei entstehende Sog sorgt für die Reinigung des Pools. Die Arbeit besteht nur darin, vor dem Pool zu stehen und das Gerät zu den gewünschten Stellen zu schieben. Beachten Sie jedoch, dass die Modelle nur für eine Größe bis ca. 5 Metern Pooldurchmesser geeignet sind.

Tipp: Ein Gerät mit Vorfilter hält größere Teile wie Äste oder Steine zurück und verhindert so, dass diese in die Filteranlage des Pools geraten.

Wie schließt man einen manuellen Poolsauger an?

Die meisten Modelle haben einen Anschluss von 32 oder 38 mm Durchmesser. Diesen Schlauch befestigen Sie in der Regel an Ihre Pumpe oder Filteranlage. Danach kann es mit der Reinigung losgehen. Die genaue Vorgehensweise ist von Hersteller zu Hersteller unterschiedlich. In der Regel ist die Installation aber sehr einfach.

Was macht ein gutes Modell aus?

Ein manueller Poolsauger sollte leicht in der Handhabung sein. Aber es gibt noch mehr Aspekte, die Sie beachten sollten:

  • Energie: Modelle mit Akku sind teuer, aber mobiler.
  • Der Lieferumfang: Manche Modelle bestehen nur aus einer Bürste, andere bieten ein Set mit verschiedenen Aufsätzen für mehr Flexibilität.
  • Das Gewicht: In der Regel sind alle Modelle leicht und gut handhabbar. Das ist wichtig, um den Teleskopstab gegen den Wasserwiderstand zu bewegen.
  • Die Borsten: Meist sind sie aus Kunststoff. Ideal sind Bürsten mit seitlichen Borsten, um an Seitenränder und Ecken zu kommen.
  • Der Vorfilter: Manche Modelle haben einen Vorfilter. Grundsätzlich ist ein Vorfilter ratsam, da er grobe Verschmutzungen gleich aufnimmt.
  • Die Saugstärke: Ein manueller Poolsauger arbeitet nur so gut, wie die Pumpe des Pools ist. Je stärker die Pumpe saugt, umso besser saugt auch das Gerät. Empfehlenswert ist eine Mindestleistung von 2.500, besser 4.000 Liter pro Stunde. Nur dann kann der Sauger auch richtig gut den Schmutz aufsaugen

Die Vor- und Nachteile eines manuellen Poolsaugers

Vorteile:

  • Große Produktauswahl,
  • günstiger Preis,
  • gut für kleine Pools geeignet,
  • Komplettsets bieten Flexibilität,
  • kompakt und mobil.

Nachteile:

  • Körpereinsatz erforderlich,
  • für große Pools ungeeignet.

Solarplanen – Zubehör für warmes Wasser

Ist das Wasser sauber und klar steht dem Badespaß nichts mehr im Wege. Wäre da nicht das zu kalte Wasser. Doch auch das lässt sich erwärmen – und war kostengünstig und umweltfreundlich.

Warmes Wasser im Pool ist auch ohne Stromkosten möglich. Mit einer Solarfolie können Sie das Wasser durch die Sonnenenergie erwärmen. Das ist nicht nur günstig, sondern schont auch die Umwelt.

Solarplane für den Garten-Pool
Solarplane für den Garten-Pool

Was ist eine Solarplane?

Die Solarplane oder aber auch Solarfolie ist eine Poolabdeckung. Das Besondere an ihr ist, dass diese primär für die Wassererwärmung zuständig ist. Dass die Folie dabei auch noch Schmutz aus dem Wasser fernhält, ist ein schöner Nebeneffekt. Die Folie schwimmt auf der Wasseroberfläche. Tagsüber sorgt sie dann für eine wärmere Wassertemperatur. Die Solarplane ermöglicht je nach Sonneneinstrahlung eine Erwärmung der Wassertemperatur zwischen vier bis und bis zu sieben Grad Celsius. In der Nacht reduziert die Poolfolie einen Wärmeverlust.

Wie nützlich ist eine Solarplane?

Eine Solarplane ist nützlich, um die Wassertemperatur im Pool kostengünstig um ein paar Grad zu erhöhen. Die Sonneneinstrahlung auf die Folie spielt dabei eine wichtige Rolle. Vor allem der Wärmeverlust über die Nacht lässt sich so deutlich minimieren. Der Pool lässt sich am nächsten Tag viel früher mit einer angenehmen Temperatur nutzen.

Eine Abkühlung im Sommer ist sehr angenehm. Ist das Wasser zu kalt, macht es aber wenig Spaß. Mit dieser günstigen und nachhaltigen Poolheizung unterstützen Sie ganz nebenbei die Umwelt. Sie nutzen einfach die Sonnenenergie. Die Folie spart zudem noch Wasserkosten ein, denn sie reduziert das Verdunsten des Wassers. Eine zusätzliche Abdeckfolie gegen Schmutz ist nicht mehr notwendig. Die Solarfolie bietet also mehrere Vorteile an.

Wie funktioniert eine Solar-Abdeckplane?

Die Poolfolie ist vollkommen glatt, dadurch absorbiert sie die Sonnenstrahlen auf der kompletten Oberfläche. Die Unterseite der Folie enthält Noppen. Diese sorgen für eine direkte Verbindung zwischen Folie und der Wasseroberfläche. Die Wärme, die die Folie durch die Sonne enthält, entlädt sich über die Noppen in das Wasser. Ebenso verhindert die Folie, dass sich das Wasser abkühlen lässt.

Die Lebensdauer

Die Lebensdauer der Folie ist vom Gebrauch und der Pflege abhängig. Wer vorsichtig mit dem Material umgeht, hat einige Jahre etwas von ihr. Sorgsam gepflegt und nach Gebrauch umsichtig gelagert, hält sie sehr lange.

Spülen Sie die Oberfläche nach dem Gebrauch und zwischendurch einfach mit dem Wasserschlauch ab. Die Reinigung mit Haushaltsreinigern ist nicht notwendig. Scharfe Reinigungsmittel würden die Plane sogar angreifen und diese zerstören.

Pool-Unterlagen – Zubehör für sicheren Stand

Freistehende Swimmingpools haben in der Regel zwei Probleme. Die Unterseite wird durch die ständigen Bewegungen im Pool stark beansprucht und geht kaputt. Darüber hinaus ist die Standfläche meistens nicht eben genug. Poolunterlagen schaffen effektive Abhilfe.

Ein Kinderplanschbecken kann ganz gut auf blankem Rasen stehen. Da es nie lange auf einem Platz steht. Soll es an einem Platz bleiben, empfiehlt es sich, für einen entsprechenden Bodenschutz zu sorgen. Das gilt umso mehr, je größer die Becken werden. Konstruktionen mit Stahlteilen und großem Fassungsvermögen benötigend zwingend eine feste, belastbare Standfläche.

Für den Bodenschutz bei kleinen Pools eignen sich Planen aus Kunststoff, die schon vorgeschnitten sind und nur mehr ausgerollt werden müssen. Die Maße entsprechen jenen der gängigsten Pools.

Schutzfliesen lassen sich wie Fliesen verlegen und sind etwas dicker und stabiler. Der Arbeits- und Kostenaufwand ist natürlich daher auch höher. Darüber hinaus gibt es aufklebbare Varianten. Der Vorteil liegt in der hohen Rutschfestigkeit, der Nachteil in den Kleberesten.

Große Pools erfordern einen bearbeiteten Boden, der aus planierter Erde und Steinaufsatz besteht. Diesen können Sie selbst anlegen.

Unterlage für Garten-Pool

Welche Materialien stehen zur Auswahl?

  • Styrodur ist sehr robust und wird mit Luft gefüllt. Dieser Bodenschutz ist hervorragend geeignet für Rasenflächen, unebene Flächen und ist zudem druck-stabil. Darüber hinaus besitzt Styrodur eine sehr gute Dämmfähigkeit. Der einzige Nachteil liegt in den höheren Kosten.
  • Polyethylen-Unterlagen sind kostengünstiger. Zum Ausgleich für Unebenheiten ist dieses Material allerdings nicht geeignet. Planen aus diesem Material bieten jedoch guten Schutz gegen Hitze, Nässe und Kälte. Diese Unterlage schimmelt nicht und verfügt über eine antibakterielle Beschichtung.
  • Bodenschutzfliesen sind rutschfest. Sie können je nach Wunsch verlegt werden und sind jederzeit erweiterbar.

Unterlagen für Swimmingpools müssen rutschfest, strapazierfähig, wasserabweisend und witterungsbeständig sein. Besonders hochwertige Produkte verfügen über eine gute Dämmwirkung. Wurzeln oder kleine Steine sind somit kaum spürbar. Da es Pools in  verschiedenen Formen gibt, sollte auch die Unterlage dementsprechend anpassbar sein.

Tipp: Für Waschbetonfliesen oder Glattbeton muss der Bodenschutz sehr dick sein, um die Unebenheiten bzw. Kälte, die von Beton ausgeht, zu mildern. Dazu eignen sich besonders Schutzmatten aus Styrodur.

Für Kinder empfiehlt sich eine Unterlage aus Vlies oder Styrodur. Beides dämmt. Kleine nasse Kinderfüße werden schnell kalt. Kinder sollen beim Laufen und Spielen nicht ausrutschen.

Welche Rolle spielt die Größe der Unterlage?

Der Bodenschutz soll keinesfalls mit dem Bodenrand des Pools abschließen. Dadurch wird die Rutschgefahr beim Verlassen des Pools erhöht. Außerdem ist es angenehmer, wenn die Unterlage größer ist. Diese sollte mindestens 50 – 100 cm um den Pool reichen. Steht die Unterlage über den Rand des Pools hinaus, verhindert das auch, dass Grashalme, Sand oder anderer Dreck mit ins Wasser getragen werden. Am besten ist, man stellt noch eine Fußwanne auf die Unterlage

Neben den bereits erwähnten Anforderungen werden auf der Poolunterlage auch die Wasseraufbereitungsgeräte (Pumpe etc.) platziert. Daher sollte dieser Bereich immer sauber gehalten werden. Die Geräte sind in der Regel wasserdicht. Natürlich können auch Spielzeug, Handtücher, ein Sessel oder Tisch darauf platziert werden. Dann sollte die Unterlage aber dementsprechend größer sein.

Risse, Schnitte, Löcher und Co. lassen sich leider nicht reparieren. Ist die Unterlage einmal beschädigt, empfiehlt es sich, diese gegen eine neue zu tauschen. Haben Sie eine zu dünne Unterlage gekauft, legen Sie auf keinen Fall mehrere aufeinander. Diese rutschen durch die Benutzung des Pools weg und können zu Unfällen führen. Soll der Pool länger stationär aufgebaut sein, investieren Sie besser in eine dickere, teurere, aber dafür hochwertigere Unterlage.

Solider Stand für den Garten-Pool

Unterlagen für Swimmingpools sind eine praktische, komfortable Lösung für das ungetrübte Badevergnügen. Vor allem dann, wenn Kinder im Haus sind, sind Bodenunterlagen für Pools sehr zu empfehlen. Wenn Sie jedoch Haustiere haben, sollten Sie ebenfalls darauf achten, dass die Unterlage besonders dick ist. Hund und Katze haben recht scharfe Krallen.

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